Brauße und Beyer Omnium-Meister

Pressemitteilung vom 22.12.2019

Brauße und Beyer Omnium-Meister

Die letzten Titelkämpfe des Jahres in Frankfurt/Oder entschieden

Maximilian Beyer aus Berlin hat am Samstagabend in Frankfurt (Oder) zum dritten Mal nach 2013 und 2016 die deutsche Meisterschaft im Omnium gewonnen. Bei den Frauen war Franziska Brauße erfolgreich.

In Abwesenheit von Titelverteidiger Roger Kluge (Berlin) siegte Beyer nach Scratchrennen, Temporunden, Auscheidungs- und Punktefahren mit 136 Punkten vor Madison-Weltmeister Theo Reinhardt (Berlin/beide Heizomat rad-net.de) und Lokalmatador Leon Heinschke. Der deutsche Straßen-Meister in der U23 vom Sunweb Devolepment Team schob sich im Punktefahren mit 103 Punkten noch als Dritter auf das Podium.

„Das Ergebnis war mal wieder nötig“, sagte Beyer, nachdem er sich die Glückwünsche von Ehefrau Rosa und Tochter Spencer abgeholt hatte. „Ich bin mit absolut keinen Erwartungen ins Omnium gegangen. In den letzten vier Wochen war ich ständig krank und ich wusste nicht genau, wo ich stehe. Ich habe auf Taktik, Technik und Auge gesetzt und es hat geklappt.“ Mit seinem Sieg verbesserte Beyer auch die Möglichkeiten auf einen deutschen Startplatz im Omnium bei der Weltmeisterschaft in Berlin (26. Februar bis 1. März). „Die Punkte können noch wichtig für das Ranking sein, wenngleich meine Chancen auf einen WM-Start im Omnium trotz Titel weiter eher gering sind“, sagte der 25-Jährige. Bei der Heim-WM soll Roger Kluge die deutschen Farben vertreten. Der 33-Jährige hatte im Dezember bei den Weltcups in Hongkong und Brisbane jeweils den zweiten Platz belegt.

Bei den Frauen sicherte sich die frisch gekürte „Radsportlerin des Jahres“ Franziska Brauße den Meister-Titel und setzte einen starken Schlusspunkt unter das Jahr 2019. Nach den EM-Titeln in der Einerverfolgung bei Elite und U23 und drei Meister-Titeln bei den deutschen Meisterschaften in Berlin war der Sieg in der Oderlandhalle bereits die sechste Goldmedaille. „Ja, das war ein schöner Abschluss. Jetzt kann ich mich Weihnachten auch mal ein bisschen zurücklehnen und genießen“, sagte die 21-Jährige aus Eningen. Gleichzeitig war der Sieg nach der Wettkampfpause ein starker Einstieg in die Saison 2020 mit Heim-WM und Olympischen Spielen. „Das Ergebnis zeigt, dass ich auf einem guten Weg bin“, sagte Brauße.

Brauße siegte nach einer überlegenen Vorstellung mit Siegen in den ersten drei Wettbewerben mit 149 Punkten vor ihrem Teamkollegin aus der Mannschaft WNT Rotor Pro Cycling, Lea Lin Teutenberg (127/Köln). Selbst ein Sturz beider Fahrerinnen konnte den Doppelsieg nicht verhindern. Lena Charlotte Reißner (126/SSV Gera) wurde Dritte. Titelverteidigerin Lisa Klein (Erfurt/Canyon SRAM) hatte auf einen Start in Frankfurt (Oder) verzichtet.

Bei den Junioren ging der Sieg bereits am Freitag an Tim Torn Teutenberg (FC Lexxi Speedbike) und Lea Waldhoff (RIG Vorderpfalz)

 
 
 

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