Bronze zum Auftakt

Zum Auftakt der Mountainbike-Weltmeisterschaft in Val di Sole in Italien hat die deutsche Mannschaft heute im Mannschaftswettbewerb „Team Relay“ die Bronzemedaille gewonnen. Das deutsche Team war 49 Sekunden Minuten langsamer als die siegreichen Franzosen und lag nur eine Sekunde hinter den USA zurück, die Silber holten. Bei den Europameisterschaften vor zwei Wochen hatte die deutsche Staffel ebenfalls Rang drei belegt.

Leon Reinhard Kaiser (U23 Männer/Team Bulls), Paul Schehl (Junior/TURA Untermünkheim), Sina van Thiel (Juniorin/RSC Kempten), Nina Benz (Elite Frauen/Jb Brunex Superior Factory Racing), Ronja Eibl (U23 Frauen/Alpecin-Fenix) und Luca Schwarzbauer (Elite Männer/Lexware MTB-Team) fuhren ein optimales Rennen und wurden dafür mit der Bronzemedaille belohnt.

Nachdem die Junioren zu Beginn des Rennens einen guten Platz im vorderen Drittel behaupten konnten, fuhr Nina Benz die Staffel schon auf Rang fünf vor. Ronja Eibl, die U23-Weltcup-Gewinnerin von 2019, drehte noch einmal auf und brachte die Staffel auf den zweiten Rang hinter Frankreich. Diese Position konnte der letzte Starter, Luca Schwarzbauer, festigen. Aber der Schlussmann der USA war um die Winzigkeit von einer Sekunde schneller, so dass Deutschland Bronze holte.

Reaktionen:

Bundestrainer Peter Schaupp: „Das war ein toller Auftakt, so kann es weitergehen. Auch wenn einige mit ihrem Lauf nicht ganz zufrieden waren, die Zeit hat gestimmt. Und das war das wichtigste.“

Luca Schwarzbauer: „Ich bin ein bisschen enttäuscht, weil ich den zweiten Platz nicht halten konnte, nicht die Beine hatte. Den US-Amerikaner habe ich leider nicht mehr gepackt.“

Nina Benz: „Es war wie erwartet ein hartes Rennen. Ich hatte einen soliden Lauf und bin stolz auf die Leistung unseres gesamten Teams.“

Leon Kaiser: „Ich hatte nicht den allerbesten Start und bin mit meiner Runde nicht wirklich zufrieden. Aber als Team waren wir super stark.“

Ronja Eibl: „Eigentlich lief es bei mir gar nicht zu so gut. Ich bin am Start schlecht weggekommen, weil die Tschechen vor mir blockiert haben, dann bin ich aber schnell in meinen Rhythmus gekommen, habe zunächst die Schwedin überholt und bin zur Schweiz aufgefahren. An der Stelle war die Strecke technisch sehr anspruchsvoll. Die Schweizerin hat mich behindert, sie war zu langsam, und ich konnte zunächst nicht vorbeifahren. In der Abfahrt habe ich dann auch noch einen Fahrfehler gemacht und fünf Sekunden liegen gelassen. Aber jetzt bin ich natürlich sehr froh über die Medaille.“

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