Vorzeitiges Aus für Niederlag

Pressemitteilung vom 15.04.2017

Vorzeitiges Aus für Niederlag

BDR-News zur Bahn-WM in Hongkong

Durch eine fragwürdige Jury-Entscheidung schied der Chemnitzer Max Niederlag vorzeitig aus dem Sprint-Turnier aus.

Max Niederlag (Chemnitz) hatte den zweiten Lauf im Sprint-Viertelfinale gegen den Briten Ryan Owens gewonnen und damit einen dritten erzwungen.  Nach einem Protest der Briten wurde ihm dieser Sieg aber aberkannt und Niederlag schied aus dem Turnier aus. Er habe, so die Entscheidung der Jury, seine Fahrlinie verlassen und damit den Briten behindert. Das deutsche Team legte gegen dieses Urteil  Einspruch ein, dem aber nicht stattgegeben wurde.

„Diese Entscheidung ist eine Farce und nicht nachvollziehbar,“ ärgerte sich Bundestrainer Detlef Uibel. „Max hat Owens zu keinem Zeitpunkt behindert.“

Max Niederlag kämpfte in der deutschen Box mit den Tränen: „Ich bin total niedergeschlagen. Das war eine sehr schwammige Auslegung der Regeln, aber dafür sind Regeln nicht gemacht. Ich kann dieses Urteil nicht nachvollziehen. Durch so eine fragwürdige Entscheidung aus dem Turnier ausscheiden zu müssen, ist das Bitterste, was es gibt.“

 
 
 

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