Weltcup-Finale in Kanada

Pressemitteilung vom 13.01.2020

Weltcup-Finale in Kanada

In Milton wird von Freitag bis Sonntag der sechste und letzte Bahn-Weltcup der Saison 2019/20 ausgefahren. Kanada ist vor der WM in Berlin (ab 26. Februar) auch die vorletzte Station, um nochmals in der Olympia-Qualifikation wichtige Punkte zu sammeln.

Im Kurzzeitbereich steuert Deutschland relativ sicher einem Start in allen Disziplinen in Tokio entgegen. Trotzdem sind zumindest die Männer in Milton dabei. Für Timo Bichler (Dudenhofen) und Joachim Eilers (Chemnitz) steht dort persönlich viel auf dem Spiel. „Bei Bichler ist die geplante Wettkampfplanung nicht zustande gekommen. Er braucht noch einen Leistungsnachweis“, erklärte Bundestrainer Detlef Uibel.

Während Bichler schon bei den Weltcups in Minsk und Hongkong am Start war, fehlte Eilers komplett. Der Doppel-Weltmeister von 2016 klagte unter Atemwegs-Beschwerden. „Es geht darum, seine Wettkampfverträglichkeit wieder herzustellen. Er steht momentan in Richtung WM hinten dran und braucht ein Ergebnis“, erklärte Uibel. Noch habe der 29-Jährige eine Chance. „Wenn ,Joe’ was drauf hat, kann er immer überraschen“, so Uibel, der mit den weiteren WM-Kandidaten wie Stefan Bötticher (Chemnitz) bis zum 20. Januar in der Nähe von Kapstadt ein Trainingslager bezogen hatte.

Ebenfalls in Kanada dabei sind Carl Hinze (Cottbus) und Julien Jäger (Erfurt), für den es die Weltcup-Premiere wird.

Im Ausdauerbereich der Männer geht der neue deutsche Meister Maximilian Beyer im Omnium an den Start und soll die von Roger Kluge (Cottbus) eingeleitete Aufholjagd (2. Hongkong, 5. Cambridge, 2. Brisbane) um einen Olympia-Startplatz im Mehrkampf fortsetzen. Der Vierer ist dagegen nicht dabei. „Wir konzentrieren uns voll auf die WM“, sagte Felix Groß im Trainingslager auf Mallorca, wo sich Teile der Mannschaft im Januar vorbereiten oder bei den Sechstagerennen (Theo Reinhardt, Leon Rohde) am Start stehen.

Domenic Weinstein (Villingen) klagt dagegen weiter über Probleme im rechten Knie.  Die vor Weihnachten eingeleitete Physiotherapie hat bisher nicht zu Besserung geführt.

Bei den Frauen wollen Franziska Brauße (Öschelbronn) und Lisa Klein (Erfurt) als designierte WM- und Olympia-Starter im Zweier-Mannschaftsfahren weitere Wettkampfpraxis sammeln. Auch der Vierer ist unweit der Niagara-Fälle am Start – die Qualifikation für Tokio 2020 gilt aber unabhängig vom Ergebnis als sicher. 

 
 
 

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