Augenstein/Kluge gewinnen Madison beim Weltcup in Malaysia
Roger Kluge und Moritz Augenstein (Mitte) gewannen das Zweiermannschaftsfahren beim Weltcup in Nilai.Foto: GC

Zum Abschluss des Bahn-Weltcups in Nilai in Malaysia hat German Cycling (GC) mit Moritz Augenstein und Roger Kluge den Sieg im Zweiermannschaftsfahren geholt. Der junge Frauen-Vierer konnte sein Ergebnis vom Weltcup in Hongkong bestätigten, die Männer zeigten sich auf Rang sechs verbessert. Außerdem wurde Henric Hackmann guter Sechster im Keirin.

Die Europameister Augenstein/Kluge wurden auch in Nilai ihrer Favoritenrolle gerecht. Von Beginn an hatten sie das Zweiermannschaftsfahren unter Kontrolle, sammelten stetig Punkte. Aber entscheidend war, dass sie mit drei Rundengewinnen einen mehr als die Konkurrenz herausholten. Mit insgesamt 91 Punkten gewann das deutsche Duo vor Neuseeland (77) und den Niederlanden (68).

Bereits in Hongkong hatte der deutsche Frauen-Vierer den fünften Platz belegt. Wie schon am vergangenen Wochenende beim Weltcup in Hongkong, ging GC auch in Nilai mit einem sehr jungen Frauen-Vierer ins Rennen. Schon in der Qualifikation fuhren Messane Bräutigam (2006), Pia Grünewald (2005), Hannah Kunz (2005) und Selma Lantzsch (2003) in 4:17,939 Minuten die fünftschnellste Zeit. Zu Platz vier fehlte dem Quartett damit gerade einmal rund eine halbe Sekunde. In der Ersten Runde trafen die Deutschen dann auf die Schweiz. Mit 4:16,395 Minuten gewannen sie den Lauf deutlich mit rund anderthalb Sekunden Vorsprung, waren aber trotz der Steigerung im Vergleich zum Vorlauf nicht schnell genug, um die Finalläufe zu erreichen. Sie wurden auf Platz fünf gewertet.

Die Männer hatten in Hongkong als Vorrunde-Neunte die Erste Runde verpasst. Dieses Mal lief es für Moritz Augenstein, Max-David Briese, Tobias Buck-Gramcko und Franz Groß besser. In 3:57,206 Minuten belegten sie Quali-Rang acht. In der nächsten Runde, in der das deutsche Nationalteam gegen Japan fuhr, verbesserte es sich auf 3:53,387 Minuten und setzte sich mit rund zwei Sekunden Vorsprung durch. Für die Endläufe fehlten ihnen aber noch einmal rund zwei Sekunden. Das bedeutete am Ende den sechsten Platz. Im Sprint wurde Hackmann Zehnter.

Henric Hackmann zeigte ein souveränes Keirin-Turnier, gewann seine Läufe in der Ersten und Zweiten Runde und fuhr sich damit ins Halbfinale, über das er sich als Dritter für ein ganz stark besetztes Finale qualifizierte. Mit einer frühen Attacke versuchte der U23-Europameister im 1000-Meter-Zeitfahren die Konkurrenz zu überraschen, doch die flog in der letzten halben Runde noch an ihm vorbei. Hackmann wurde Sechster, während Ex-Weltmeister und Lokalmatador Azizulhasni Awang (Malaysia) vor dem amtierenden Weltmeister Harrie Lavreysen (Niederlande) gewann.

Eine Top-Ten-Platzierung erzielten auch Max-David Briese als Siebter im Omnium. Messane Bräutigam wurde im Mehrkampf 14; genauso wie Roger Kluge im Ausscheidungsfahren. Alessa-Catriona Pröpster belegte im Sprint den 17. Platz, im Keirin kam sie auf Rang 19.

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