Insgesamt gewann German Cycling bei diesen Titelkämpfen, die erstmals fast alle Disziplinen des Mountainbikes vereinten, vier Medaillen. Silber gab es im Short Track der weiblichen U23 durch Carla Hahn, ebenfalls Silber eroberte sich Elitefahrer Henri Kiefer im Downhill. Im Cross Country der E-Bikerinnen erkämpfte sich Sophie Wiedenroth die Bronzemedaille. Auf Platz drei fuhr auch Alina Beck im Pumptrack.
Der Südafrikaner Alan Hatherly fuhr heute im Eliterennen der Männer ein bemerkenswertes Rennen, setzte sich ab der zweiten von insgesamt neun Runden allein an die Spitze und feierte einen souveränen Solosieg.
Die deutschen Fahrer waren mit Ausnahme des deutschen Meisters Luca Schwarzbauer (Startplatz 12) aus hinteren Positionen gestartet und hatten keine Chance, in die Medaillenränge einzugreifen. Nach neun Runden fuhr Schwarzbauer als 16. durchs Ziel, 3:48 Minuten hinter dem alten und neuen Weltmeister.
David List wurde 34. (6:38 Min. zur.), Maximilian Brandl, Leon Kaiser und Julian Schelb belegten die Plätze 44, 45 und 47.
Am Vormittag hatte Sina van Thiel bei den MTB-Weltmeisterschaften in Crans Montana für eine weitere Top-Ten-Platzierung im deutschen Lager gesorgt. Sie belegte den zehnten Rang im Rennen der weiblichen U23.
Van Thiel, die sich im Juli den nationalen Titel der U23 gewann, erwischte keinen guten Start. Auf dem extrem anspruchsvollen und rutschigen Rundkurs machte sie aber in jeder Runde Boden gut und belegte am Ende mit einem Rückstand von 6:08 Minuten den zehnten Platz.
Ihre beiden Nationalmannschafts-Kolleginnen Finja Lipp und Carla Hahn belegten die Plätze 23 und 31.
Die Kanadierin Isabella Holmgren verteidigte ihren Titel souverän, feierte einen Start-Ziel-Sieg und hatte im Ziel mehr als zwei Minuten Vorsprung auf die Konkurrenz.
