Cross-WM: Hoffnung auf gute Ergebnisse in den Nachwuchsklassen
Max Heiner Oertzen startet in der U23-Klasse.Foto: Mareike Engelbrecht

Am kommenden Wochenende finden die Cyclo-Cross-Weltmeisterschaften in Hulst in den Niederlanden statt. Der deutsche Radsportverband German Cycling tritt mit einem zehnköpfigen Aufgebot an und hofft nach den letzten Rennergebnissen in den Nachwuchsklassen auf gute Platzierungen.

Die größten Hoffnungen liegen da vor allem bei den Juniorinnen und den Männern U23. Amandine Jakob (RSC Waltershausen-Gotha) überzeugte am vergangenen Wochenende mit ihrem neunten Platz beim letzten Weltcup der Saison in Hoogerheide (Niederlande). „Mit meinem Ergebnis bin ich sehr zufrieden. Mal sehen, was noch kommt“, freute sich die 16-Jährige nach ihrem starken Rennen. Auch Bundestrainer Wolfgang Ruser hat das große Talent der Eisenacherin, die dem jüngeren U19-Jahrgang angehört, erkannt. Er traut ihr bei der WM ebenso ein gutes Resultat zu, weiß aber auch: „Sie ist noch relativ unerfahren. Es geht für sie auch darum, zu lernen. Es ist ihre erste WM.“ Gleiches gilt für die zweite deutsche Starterin, Beatrix Attelmann (RSV Götting-Bruckmühl).

Die deutschen Männer U23 konnten in diesem Winter immer wieder gute internationale Ergebnisse erzielen. So war etwa Hannes Degenkolb (Heizomat-Cube) beim vorletzten Weltcup in Maasmechelen (Belgien) im Feld der Profis drittbester U23-Fahrer; Max Heiner Oertzen (Radsportnagel) sowie der Deutsche U23-Meister Eike Behrens (Harvestehuder RSV) verpassten in Hoogerheide die Top-20 nur knapp und erzielten ihre besten Weltcup-Ergebnisse in dieser Saison. „Sie waren die ganze Saison über im vorderen Mittelfeld zu finden, das können sie auch bei der WM schaffen“, sagt Ruser, der glaubt, dass alle vier deutschen U23-Fahrer, zu denen noch Silas Kuschla (Harvestehuder RSV) gehört, das Zeug dazu haben, unter die besten 20 zu fahren – müssen aber etwas Glück haben. „Hannes ist nach einer Verletzung wieder fit, Max ist zwar noch sehr jung, kann aber wie Eike an einem guten Tag auch relativ weit vorne mitfahren. Silas würde eine matschige Strecke entgegenkommen“, so Ruser.

Bei den Elite Männern und Junioren sind die Deutschen eher Außenseiter.

Die Titelkämpfe beginnen am Freitag mit der Mixed-Staffel. Am Samstag fallen die Entscheidungen bei den Elite Frauen, den Juniorinnen und der Männer U23. Am Sonntag werden die Medaillen bei den Elite Männern, den Junioren und Frauen U23 vergeben. In der Mixed-Staffel geht keine deutsche Mannschaft ins Rennen, genauso wie in den Wettbewerben der Frauen Elite und Frauen U23.

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