Deutsche bei Cross-WM im Mittelfeld
Max Oertzen auf der Strecke der Cross-WM in Hulst.Foto: GC

Bei den Cyclo-Cross-Weltmeisterschaften im niederländischen Hulst haben die deutschen Sportlerinnen und Sportler Ergebnisse im Mittelfeld eingefahren. Die U23-Fahrer konnten ihr Ziel in die Top-20 zu fahren durch Max Heiner Oertzen (Radsport Nagel CX Team) erreichen. Er erzielte als 19. auch das beste Resultat für den deutschen Radsportverband German Cycling (GC) bei diesen Titelkämpfen.

Oertzen schob sich von Runde zu Runde nach vorne. Im Finale lieferte sich der 20-Jährige noch ein spannendes Duell mit Kenay De Moyer (Belgien) um Platz 18, doch auf den letzten Metern fuhr ihm De Moyer davon, sodass Oertzen als 19. den Zielstrich überquerte. „Ich denke, ich kann zufrieden sein. Ich hab keine Fahrfehler gemacht im Rennen und konnte kontinuierlich Positionen gutmachen“, sagte Oertzen nach dem Rennen. Nicht weit von der Top-20 entfernt lagen auch Hannes Degenkolb (Heizomat-Cube) und Eike Behrens (Harvestehuder RSV) auf den Plätzen 22 und 25. Silas Kuschla (Harvestehuder RSV) kam als 32. ins Ziel.

Bei den Elite Männern kamen Fabian Eder (Naturfreunde Töging) und Marcel Meisen (RC Zugvogel 09 Aachen), der kurzfristig noch bei der WM gestartet war, nachdem er vergangenes Jahr eigentlich seine Karriere beendet hatte, auf die Plätze 25 und 26. „Das Rennen war okay für mich“, sagte Meisen, der bei Weltmeisterschaften auch schon mehrmals in der Top-Ten zu finden war, nach dem Rennen. „Ich musste aus letzter Reihe starten, da hat sich die Erfahrung ein bisschen bezahlt gemacht. Aber dann war danach nicht mehr drin, als mein Tempo zu fahren. Dafür, dass ich ein Jahr lang keine Rennen gefahren bin, war es okay. Ich habe mich auf jeden Fall nicht blamiert.“

Juniorin Beatrix Attelmann (RSV Götting-Bruckmühl) belegte den 28. Platz. Für sie hätte durchaus eine bessere Platzierung herausspringen können, doch ein Sturz, bei dem ihr die Kette herunterfiel, verhinderte das. Bei den Junioren war Jan Prell (RSV 54 Venusberg) als 37. bester Deutscher. Alwin Beyer (RSV 54 Venusberg) wurde 48., Niclas Look (RSV Moosburg) 55. Look war zunächst auf Top-30-Kurs, wurde aber durch einen platten Reifen ausgebremst.

„Ich denke, wir müssen zufrieden sein, mit dem was wir erreicht haben. Wir sind leider keine Cross-Nation wie die Belgier oder Niederländer, die auch bei dieser WM wieder sehr dominant waren“, bilanzierte Bundestrainer Wolfgang Ruser.

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