Max Schachmann gewinnt Kampf gegen die Uhr
Maximilian Schachmann (Soudal Quick Step) ist neuer Deutscher Zeitfahrmeister der Elite. Der Berliner entthronte am Freitagabend Vorjahressieger Nils Politt, der sich mit dem vierten Platz begnügen musste. Silber und Bronze gingen an Miguel Heidemann (REMBE rad-net) und Lennard Kämna (Lidl Trek), die 17, bzw. 25 Sekunden zurücklagen.
Maximilian Schachmann ist neuer Deutscher Zeitfahrmeister der Elite.Foto: Veranstalter (Arne Mill)

Drei, …zwei,… eins. Im dritten Anlauf hat es endlich geklappt: Nachdem Maximilian Schachmann bei den letzten beiden Zeitfahrmeisterschaften in Bad Dürrheim einmal als Dritter (2023) und im letzten Jahr als Zweiter auf dem Podest stand, durfte er sich diesmal das Meistertrikot und die Goldmedaille überstreifen.

Der 31-Jährige Berliner fuhr den 21,5 km langen und sehr hügeligen Meisterschaftskurs mit einer Bestzeit von 27:47,04 Minuten, was einem Stundenmittel von 46,5 km/h entspricht. Niemand war schneller als Schachmann, der diesmal Miguel Heidemann und Lennard Kämna auf die Podiumsplätze verwies.

2023 und 2024 teilten sich Schachmann, Politt und Heidemann das Podium. Diesmal musste sich der Titelverteidiger und zweifache DM-Sieger mit dem undankbaren vierten Platz begnügen. Das war nicht der Kurs des Kölners, der wie Schachmann kommende Woche in der Tour de France starten wird.

Für Heidemann war es der vierte Podiumsplatz in Folge: 2021, 2023 und in diesem Jahr wurde er Vize-Meister, 2024 gewann er die Bronzemedaille. 2020 gewann Heidemann den Titel in der U23-Klasse.

 

Reaktionen:

Maximilian Schachmann: „Das ist heute etwas ganz Besonderes. Ich bin seit acht Jahren Profi und jetzt hat es zum Titel gereicht. Nach dem es mir in den letzten Wochen mental nicht gut ging, bin ich mit Remco (Evenepoel) ins Trainingslager, um einfach wieder fit zu werden. Mein Schwerpunkt lag auf die Regeneration und so ging erst in den letzten Tagen wieder bergauf. So ist der heutige Titel etwas Besonderes.“

Miguel Heidemann: „Hey, zweiter Platz, Vize-Meister, da bin ich happy. Jetzt will ich wieder zur WM, diesmal nach Ruanda und die Goldmedaille im Mixed Relay.“

Lennard Kämna: „Eine Medaille war mein Ziel. Das war heute ein gutes Zeitfahren, die Form stimmt. Mal schauen, was jetzt noch im Straßenrennen möglich ist. Ich bin zuversichtlich.“

 

 

 

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