Rudolf Seifert engagierte sich in besonderem Maße im Radsport, insbesondere im Hallenradsport. Über 25 Jahre war er Bundeskampfrichter und setzte sich für die Weiterentwicklung und Qualität des Wettkampfwesens ein. Von 2007 bis 2018 bekleidete er zudem das Amt des Kommissärsobmanns im Kunstradsport, in dem er organisatorische Verantwortung trug und maßgeblich an der Gestaltung der sportlichen Strukturen beteiligt war.
Bis zu seinem Tod war Rudolf Seifert 1. Vorsitzender des Radsportzentrums Ludwigshafen. In dieser Position förderte er die Arbeit des Vereins, unterstützte Nachwuchssportlerinnen und -sportler und begleitete zahlreiche Projekte, die zur Stärkung des Radsports in der Region beitrugen.
Mit seinem Tod verliert der Radsport eine engagierte und verlässliche Persönlichkeit, deren Einsatz über viele Jahre hinweg Wirkung zeigte.
Dr. Dr. Rudolf Seifert war bis zum Jahr 2012 als Oberarzt am Klinikum Ludwigshafen tätig und hinterlässt Ehefrau Gudrun und vier Kinder.
