Deutsches Team auf Platz fünf
Die deutsche Mixed-Staffel hat heute bei den Weltmeisterschaften in Ruanda einen respektablen fünften Platz belegt. Nach dem Ausfall von Zeitfahrmeister Maximilian Schachmann und Liane Lippert, die am Vormittag ihren Start absagen musste, war das ein starkes Ergebnis für das deutsche Sextett.
Foto: Roth

Miguel Heidemann, Jonas Rutsch und U23-Fahrer Louis Leidert übergaben nach 20,8 Kilometern an das Frauen-Trio, lagen zum Zeitpunkt des Wechsels auf Rang sechs mit 1:37 Minuten Rückstand auf die führenden Australier. Antonia Niedermaier, Franziska Koch und Justyna Czapla, die die ausgefallene Liane Lippert ersetzte, fuhren stark, konnten Zeit aufholen. Aber zu der erhofften Medaille reichte es  auf dem anspruchsvollen, mit 730 Höhenmetern gespickten Kurs, nicht.

Bei 56:03 Minuten stoppten die Uhren, das war 1:33 mehr als die siegreichen Australier, die ihren Titel aus 2024 damit erfolgreich verteidigten. Silber ging an Frankreich (5 Sekunden zurück), Bronze an die Schweiz (10 Sekunden).

Reaktionen:

Jens Zemke, Teamchef Männer: „Sie haben es gut gemacht, Jonas ist den ersten Anstieg fast allein vorn gefahren, Louis hat im Mittelteil alles gegeben und zum Schluss hat Miguel geliefert. Wenn man sieht, gegen welche Gegner sie heute fahren musste, ist das ein solides Ergebnis.“

Andre Korff, Bundestrainer Frauen: „Justyna war sicherlich etwas überfordert, weil sie auch so kurzfristig ins Team kam, aber sie sind gut gefahren, im Bereich ihrer Möglichkeiten. Vielleicht wäre noch ein wenig mehr drin gewesen, aber eine Medaille war heute außer Reichweite.“

Miguel Heidemann: „Wir hätten gern mit weniger Rückstand übergeben, aber die Jungs haben alles gegeben. Wir haben das Maximale rausgeholt. Trotzdem bin ich persönlich enttäuscht, denn ich hatte einen sehr sehr guten Tag.“

Jonas Rutsch: „Das war mein erstes Teamrelay, und ich hatte leider auch ein wenig Magenprobleme. Daher ist es echt ok, wie wir haben heute geschlagen haben.“

Franziska Koch: „Das Kopfsteinpflaster war echt eine Herausforderung für mich. Geplant war das Rennen für uns anders, dann wäre vielleicht mehr drin gewesen. Die Stimmung war großartig. Dieser Trommelwirbel wird echt in Erinnerung bleiben.“

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