„Durch die belgische Taktik ist es ein Bergrennen geworden, nur berglastige Fahrer konnten bestehen. Wir haben das Maximale herausgeholt,“ zog Grabsch eine positive Bilanz. „Max (Bock) ist saustark gefahren, es fehlte ihm im Finale die Spritzigkeit.“
Max Bock war immer mit dabei, wenn das Rennen in eine entscheidende Phase ging und gehörte auch im Finale zu den Besten. „Ich habe mich an den Favoriten orientiert und bin ein gutes Rennen gefahren, denke ich. Kopfsteinpflaster liegen mir nicht, aber man kann es sich nicht aussuchen,“ bemerkte Bock nach 164 Kilometern im Ziel, das er als Elfter erreichte.
Teamkollege Louis Leidert wurde 16. „Leider habe ich die Gruppe knapp verpasst und habe dann aber mit dem Australier wieder Boden gut gemacht. Es hat ein bisschen was gefehlt, aber ich bin echt zufrieden. Die letzte Runde war einfach nur noch Moral, da musste ich mich zusammenreißen, dass noch was geht,“ meinte Leidert im Ziel.
Paul Fietzke und Mauro Brenner, die sich voll in den Dienst der Mannschaft stellten, beendeten das Rennen nicht. Brenner hatte nach einem Defekt nicht mehr die Chance, aufzuschließen.
Neuer Weltmeister wurde der Italiener Laurenzo Finn, mit 19 Jahren der jüngste Fahrer im Feld.