Lisa Klein fährt auf Platz 5

Pressemitteilung vom 04.08.2017

Lisa Klein fährt auf Platz 5

Starke Teamleistung bei Straßen-Europameisterschaft der Frauen U23

Nach Bronze im Zeitfahren hat Lisa Klein (Erfurt) bei den Europameisterschaften in Herning heute im Straßenrennen der Frauen U23 über 100,5 Kilometer einen bemerkenswerten fünften Platz belegt.

Die Deutsche Meisterin hielt sich im Finale zurück, schonte ihre Kräfte für den Schlussspurt, fand aber nicht die optimale Linie, um in die Medaillenränge zu fahren. 

Allerdings hatten alle die Rechnung ohne die Dänin Pernille Mathiesen gemacht, die sich zehn Kilometer vor dem Zielstrich davonstahl und mit hoher Übersetzung schnell einige Meter gut machte. Die Dänen spulte die letzten Kilometer in gekonnter Zeitfahrmanier ab und holte sich den zweiten EM-Titel innerhalb von drei Tagen. Am Mittwoch war sie bereits Europameisterin im Zeitfahren geworden.

Die deutsche Mannschaft hat das Rennen über weite Teile mitbestimmt. „Sie haben die Vorgaben umgesetzt, sind ein offensives Rennen gefahren und haben die Konkurrenz kontrolliert“, lobte Bundestrainer André Korff nach dem Rennen.  „Schade, dass Clara Koppenburg im ungünstigsten Moment Defekt bekam.“

Koppenburg gehörte zu den stärksten Fahrerinnen im BDR-Aufgebot, leistete immer wieder Teamarbeit für Lisa Klein. Aber auch Wiebke Rodieck und ihre übrigen Teamkolleginnen zeigte sich oft im Wind, um das Tempo hochzuhalten.

Zwar reichte es für Klein nicht zur erhofften zweiten Medaille bei diesen Europameisterschaften, doch ein fünfter Platz ist aller Ehren wert. „Ich habe alles gegeben, aber mehr war nicht drin. Die Mannschaft hat einen tollen Job gemacht, sehr hart gearbeitet und es tut mir ein bisschen leid, dass es keine Medaille wurde. Wiebke hat mir super den Sprint angezogen, aber ich hatte nicht die optimale Linie“, sagte Klein im Ziel.

Die deutschen Juniorinnen gingen am Vormittag leer aus. Das BDR-Sextett zeigte sich im Rennen sehr offensiv, steckte die Nase oft in den Wind und der blies kräftig. Aber sie waren auch in die zahlreichen Stürze verwickelt, von denen fast kein Team verschont blieb, erst recht nicht, nachdem der Regen einsetzte und die Straße in eine Rutschpartie verwandelte. Beste Deutsche nach 60,3 km war Jasmin Cunert (RK Endspurt Cottbus) auf Platz 28.

 
 
 

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