Weltrekord für Kristina Vogel
Mit fünfmal Gold, zweimal Silber und einmal Bronze hat Deutschland beim Weltcup in Aguascalientes die Nationenwertung vor Australien (5/1/3) und Großbritannien (3/5/2) gewonnen.

Medaillengarant war auch am letzten Tag Kristina Vogel, die nach ihren Erfolgen im Teamsprint (mit Miriam Welte) und im Keirin auch das Sprint-Turnier für sich entscheiden konnte. Die 23-Jährige setzte sich im Finale mit 2:0 gegen Anna Meares aus Australien durch. Vogel fuhr zudem in der 200-Meter-Zeitfahr-Qualifikation in 10,384 Sekunden einen Weltrekord. Sie verbesserte die alte Bestmarke der Chinesin Tianshi Zhong um 0,189 Sekunden

 

Tobias Wächter aus Schwerin bestätigte ebenfalls seine gute Form und wurde Zweiter im Keirin. Kurz vor dem Zielstrich hatte der Schweriner das Vorderrad nach vorne, musste dann Matthew Crampton passieren lassen. Trotzdem übernahm Wächter als Zweiter von Mexiko und nach Platz fünf in Manchester die Weltcup-Gesamtführung.

 

Im nicht mehr olympischen 1000-Meter-Zeitfahren steigerte zunächst der Cottbuser Maximilian Levy den Weltrekord auf 57,949 Sekunden, wurde später aber vom Franzosen Francois Pervis übertroffen (56,303) und belegte Platz zwei. „Ich habe vielleicht etwas zu sehr aufs Gas getreten in der zweiten Runde, so dass ich gefühlt dem Ziel entgegen getaumelt bin“, sagte Levy nach seinem ersten internationalen 1000-Meter-Rennen nach vier Jahren. Dritter wurde der Chemnitzer Joachim Eilers (57,980). Der Cottbuser Eric Engler steigerte seine Bestzeit auf 58,369 Sek, ebenfalls deutlich, das reichte aber nur zu Platz vier.

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