Bahn-DM: Weinstein verteidigt Titel

Pressemitteilung vom 11.06.2015

Bahn-DM: Weinstein verteidigt Titel

- Verfolger überzeugen mit Superzeiten im Velodrom von Berlin -

Bei den 129. deutschen Meisterschaften im Bahnradsport hat es gleich zum Auftakt in der 4000-Meter-Einerverfolgung Top-Leistungen gegeben. „Das war ein sehr, sehr starkes Turnier“, schwärmte Bundestrainer Sven Meyer nach dem Sieg von Domenic Weinstein (Villingen-Schwenningen) aus dem rad-net-ROSE-Team.


Titelverteidiger Weinstein setzte sich im Finale im Berliner Velodrom in 4:21,991 Minuten gegen den Wedeler Leon Rohde (4:23,125/LKT Brandenburg) durch, der am Nachmittag die Qualifikation noch für sich entschieden hatte (4:21,976). Platz drei belegte Leif Lampater (Irschenberg). Lampater besiegte im kleinen Finale in 4:24,814 Minuten etwas überraschend den WM-Sechsten Kersten Thiele (Sinsheim/rad-net-ROSE-Team/4:25,567). 
 
„Natürlich war die Titelverteidigung mein Ziel. Obwohl die Zeiten alle sehr schnell waren, bin ich einfach cool geblieben“, sagte Weinstein, der seine persönliche Bestzeit im Velodrom um rund 5 Sekunden verbessern konnte. „Wir haben sehr viel in den letzten Wochen an der Position gearbeitet, das hat geholfen“, sagte der 20-Jährige, der jetzt in zwei Wochen bei den deutschen Zeitfahr-Meisterschaften der U23 auf der Straße in Einhausen (26. Juni)  ebenfalls wieder auf das Treppchen will. „Im Vorjahr war ich Dritter, auf das Podium sollte es also wieder gehen“, sagte Weinstein.
 
Leon Rohde, der die Bahn-WM im Februar in Paris aufgrund einer Verletzung verpasst hatte, meldete sich eindrucksvoll im Oval zurück, wenn er auch mit Silber nicht ganz zufrieden war. „Vor allem mit meiner Zeit in der Qualifikation bin ich sehr zufrieden. Im Finale haben die Beine nicht mehr hergegeben“, erklärte der 20-Jährige aus dem LKT Team Brandenburg.
 
„So ein Niveau hatten wir lange nicht mehr“, sagte Bundestrainer Meyer, der in sein Lob die rad-net-ROSE-Fahrer Nils Schomber (Neuss/5./4:24,831) und Theo Reinhardt (Berlin/7./4:27,159) einschloss, die beide mit persönlichen Bestzeiten glänzten. „Wenn man bedenkt, dass wir keine spezielle Vorbereitung gemacht haben, sind die Zeiten sehr, sehr hoch zu bewerten und zeigen, dass wir mit einem sehr hohen Grundniveau aus dem Winter gekommen sind.“  
 
 

 
 
 

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