Deutsche Fahrer nicht in den Top-Ten

Im Zeitfahren der Elite demonstrierte einmal mehr der Belgier Remco Evenepoel seine Ausnahmestellung. Der erst 19-Jährige gewann den 22 km langen Kampf gegen die Uhr in der Fabelzeit von 24:55 Minuten vor dem Dänen Kasper Asgreen (19 Sek. zur.) und dem Italiener Edoardo Affini (21 Sek.).

Der Freiburger Jasha Sütterlin (Freiburg/Movistar) schaffte es mit einem Rückstand von 1:29 Minuten nicht unter die Top-Ten und wurde 17. 

„Jasha war gut unterwegs, ist sauber, ohne einen erkennbaren Fehler, gefahren. Er war nur leider nicht schnell genug. Wir müssen jetzt analysieren, woran es gelegen hat. Wenn man sich die Resultate ansieht, dann merkt man, dass alle Fahrer, die heute vorn lagen, gestern nicht im Teamzeitfahren gestartet sind. Das ist für uns auch eine wichtige Erkenntnis im Hinblick auf die Weltmeisterschaft im September in Yorkshire,“ sagt Jens Zemke, Sportlicher Leiter des Profiteams in Almaaar.

Auch der zweite deutsche Starter, Marco Mathis (Mecklenbeuren/Cofidis), konnte sich nicht unter den Besten platzieren. Er erreichte mit einem Rückstand von 1:52 Minuten Platz 21.

Die beiden deutschen Starter im Rennen der U23, Jannis Peter (Ponitz/Heizomat-rad-net) und Johannes Hodapp (Schloss-Holte-Stukenbrock/Team Sauerland NRW) landeten im Mittelfeld. Sie belegten die Plätze 31 (Hodapp) und 37 (Peter) mit einem Rückstand von 2:01 bzw. 2:15 Minuten auf den dänischen Sieger Johan Price-Pejtersen.  „Wir wollten bei dieser EM jungen Fahrern die Chance geben, Erfahrungen zu sammeln,“ sagte Bundestrainer Ralf Grabsch.  „Sie haben sich den Startplatz durch ihr gutes Abschneiden bei der Deutschen Meisterschaft verdient.“

Ergebnisse unter: http://www.uec.ch/en/event/104/2019-elite-under-23-juniors-road-european-championships

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