Olympia-Porträt: René Wolff

Er war der Pechvogel der WM von Melbourne. Durch einen Trainingssturz büßte René Wolff in Australien alle WM-Chancen ein, nachdem er in voller Fahrt einem UCI-Kommissär hatte ausweichen müssen, der unbedacht die Bahn betreten hatte. Glücklicherweise waren die Knieverletzungen, die sich der WM-Dritte im Sprint von Stuttgart 2003 zuzog, weniger schlimm als zunächst befürchtet. Das lädierte Innenband wies Mikrorisse auf. „Aber die Ärzte und Physiotherapeuten in Erfurt haben wunderbare Arbeit geleistet“, sagt der 26-Jährige, der im Sprint und im Teamsprint eine Olympia-Medaille gewinnen will. Nur gut drei Wochen lang habe er im Juni nach der WM Probleme mit dem Knie gehabt, dann sei er wieder voll ins Training eingestiegen.

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